Karin Bernauer

Barbara Fattinger

Im Hause Fattinger wurde immer musiziert und vor allem auch gesungen. Meine musikalische Reise begann in der Volksschule mit Blockflötenunterricht. In den darauffolgenden Jahren durfte ich das Klavier als Hauptinstrument entdecken und mit ihm eine Welt voller Melodien und Harmonien.
Mit 15 Jahren begleitete ich meine Eltern das erste Mal zur Unterweißenbacher Liedertafel, bei der ich bis zum Beginn meines Studiums Mitglied war. Nach einem kurzen Intermezzo im Linzer Kolpingchor hatte ich das Glück das Collegium Vocale Linz im Sopran verstärken zu dürfen. Für uns “neuen” Sopräne waren damals bei den Proben nur die hinteren Plätze frei. Lediglich einige Tenöre – und damit auch ein gewisser Johann Baumgartner – saßen noch hinter uns. Wir lernten unsere Plätze zu schätzen, als wir bemerkten, dass wir mit den Männern hinter uns immer auch ein gratis Kabarett dabei hatten.

2003 lud mich Hans zum Singen im Gospelchor ein und zwei Jahre war ich auch Teil dieses groß(artig)en Chores.
Auf einem Chorwochenende des Collegium Vocale mit gemischter Sitzordnung – nun ja, nicht ganz, aber ein Teil der Soprane und die Tenöre saß beisammen – kam von Hans die Anfrage, ob ich in einer kleinen Gesangsgruppe bei einem Benefizkonzert mitsingen würde. So wurde ich Gründungsmitglied des Ensembles b.choired, das einen Raum für kreative Entfaltung, zauberhafter Musikalität und Gemeinschaftsgefühl bietet.

All diese Erfahrungen haben nicht nur meine Musikalität geformt, sondern auch mein Verständnis dafür, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit meine Leidenschaft mit den besonderen Menschen von b.choired zu teilen und freue mich auf die nächsten Kapitel meiner musikalischen Reise.

Maria Hannesschläger

Gisela Kirchweger

Gisi Ki-Ko

WER bin ich?
Gisi aus Linz an der Donau
Sternzeichen Waage mit Aszendent Widder
Einzelkind und Linkshänderin

WAS kann ich?
lachen – lieben – mit links rechtschreiben – mitdenken – mitfühlen – nachdenken – singen – texten – träumen – reden – weinen – zuhören

WAS mag ich?
Bourbon Vanille – Cappuccino – Füße im Wasser – freundliche Menschen – gegrillte Calamari – gute Filme – lang schlafen – Liebe – Lyrik – meine Mikrofone – Musik(er*innen) – Nachtgespräche – Phönixen-Rätsel – Rotwein – Schnee – Schlumpfeis – Schuhe – Schwarz – Single Malt Whiskey – Sonne – Spieleabende – Tamiflo – Tequila mit Orange und Zimt – Tiefgründigkeit – ungerade Zahlen – weiße Rosen – Zeit haben

WAS mag ich nicht?
Bourbon Whiskey – Dampfplaudernde – Desinteresse – falsche Töne – früh aufstehen – Gedankensprünge – Gefühllosigkeit – Hängematten – Herumstehen – Intoleranz – kurze Mikrokabel – Mixgetränke – Oberflächlichkeit – Respektlosigkeit – rosa Rosen – Selbstdarsteller*innen – Smalltalk – Tanzen – Unehrlichkeit – unfreundliche Menschen – Überpünktlichkeit – Unpünktlichkeit – Zickenterror – Tequila mit Salz und Zitrone – Wecker – Wandern – Worthülsenjunkies

Carina Paar

Meiner Oma habe ich es zu verdanken, dass mich das Singen schon von frühester Kindheit an begleitet. Da stieg ich mit ihr die steilen Treppen zum Kirchenchor in Wesenufer hinauf, um sie beim Singen zu unterstützen – bereits da bemerkte ich, dass Oma „ALT“ war und ich Sopran.
Und sie brachte mir bei, dass man mit Musik die Leute unterhalten kann – die nicht ganz jugendfreien Gstanzeln wurden beim Schaukeln täglich auf- und abgesungen.
Und dann gibt es da noch die Blasmusik. Papa und Bruder spielen ein Blasinstrument, da muss die kleine Carina natürlich auch was lernen. Nach Klarinette und Saxophon habe ich mittlerweile sogar die Begeisterung für den Taktstock entdeckt.
Auch die Gitarre und das Klavier gehören zu meinem Alltag, den ich gerne mit vielen Pubertierenden teile, um sie in die Geheimnisse der Musik und der Psychologie und Philosophie einzuweihen.
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder – böse Menschen haben keine Lieder!

Barbara Lengauer

(eher) Alt – nicht mehr ganz jung …
Habe schon in frühester Kindheit meinen beiden großen Brüdern die Ohren vollgesungen!
Bin seither immer chormäßig unterwegs (Schulchor, Pädak-Chor, Collegium Vocale Linz, Linzer Domchor, Upper Austrian Gospel Choir, b.choired), in den Sommermonaten oft auch bei verschiedenen Singwochen (Wolfsberg, Cantata Kaltenberg, Krems, …) aktiv, für den musikalischen Feinschliff Gesangsausbildung in der Landesmusikschule Leonding.
seit vielen Jahren bin ich auch noch als Kantorin in der Pfarre Linz St. Konrad tätig.
Kurzum – Musik ist (fast) mein halbes Leben 😉

Irene Neubauer

Schon zwei Tage nach meiner erfreulichen Geburt als Wunsch- und Sonntagskind am 22. Dezember war mir sonnenklar, dass ich nicht nur bei „Stille Nacht“ lieber zweite Stimme singen, sondern grundsätzlich ALT werden wollte. Nach intensiven frühkindlichen Klang- und Singerfahrungen unterm Christbaum, in der Kirche, am Heuboden, …
… auf der Strohfuhre, beim Schweinefüttern, am Traktor, im Futtersilo oder beim Baden wurden mir in der Musikschule Enns/St. Florian unter Zuhilfenahme diverser Instrumente die Namen der schwarzen Punkte auf den Linien und ihre Beziehung untereinander allmählich näher gebracht.
Familiär und musikalisch gut verwurzelt bin ich in Hofkirchen im Traunkreis, wo ich schon bald Jahrzehnte beim Hofkirchner Chor (Alt) und Musikverein (Tenorsaxophon, Klarinette) aktiv mitwirke.
Aufgrund einer Verkettung witziger Umstände in Folge eines legendären italienischen Gipsfußes habe ich 2002 die Kirchenmusiksingwochen in Puchberg entdeckt. Ein gewisser Rev. Treegardner war dort unter anderem für Synkopen zuständig, hat mich schließlich zum Mitmachen beim Upper Austrian Gospel Choir bewogen und aufgrund meiner Leidensfähigkeit auch für b.choired motiviert.
In diesem sympathischen Ensemble fühle ich mich sehr wohl und bin hocherfreut, dass ich mit so witzigen, taktvollen, intervall- und intonationssicheren Menschen meine Begeisterung für gute Rhythmen und Schwingungen ausleben darf.

Daniela Pirklbauer

Andrea Spreitzer

Schon als Schülerin der Linzer Koref Musikvolksschule und -hauptschule entdeckte ich meine Freude am Chorgesang.
Meine musikalischen Wege kreuzten sich erstmals mit unserem Chorleiter Hans im Linzer Domchor und später in seinem Gospelchor. Seit 2005 singe ich als eines der Gründungsmitglieder mit großer Begeisterung im 2. Alt bei b.choired mit.

Johann Baumgartner (Leiter)

Musik ist für mich weit mehr als bloßer Klang – sie ist ein lebendiger Ausdruck von Emotion, Kreativität und Überraschung.
Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen und war ab meinem zehnten Lebensjahr in verschiedensten Chören aktiv, später auch in kleinen Ensembles. Seit 2001 leite ich Workshops bei zahlreichen Singwochen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Diözese Linz.
Ein Aufenthalt in den USA entfachte meine Begeisterung für Gospelmusik. Daraus entstand 2003 der Upper Austrian Gospel Choir, den ich seither mit großer Freude leite. Die Geburtsstunde des Ensembles war eine einfache Anfrage: Ob ich mit einer kleinen Gruppe ein Benefizkonzert gestalten könnte. Aus diesem einen Konzert wurden inzwischen über 20 Jahre voller Musik – und unzählige bewegende Auftritte.
Meine Motivation ist bis heute dieselbe: Vokalmusik zu präsentieren, die nicht überall zu hören ist. Für die Mitglieder bedeutet das, sich ständig auf Neues einzulassen und dazuzulernen. Wiederholungen sind für mich etwas für die Ewigkeit – nicht für die Bühne.
Mein Leitspruch lautet: „Perfektionismus ist Gotteslästerung.“ Musik soll lebendig bleiben – mit Hingabe und Leidenschaft vorgetragen. Wenn sie bis ins letzte Detail durchgeplant ist, bleibt kein Raum mehr für Intuition und den Zauber des Augenblicks.

Gerald Haider

geb: 21. Oktober (Waage, Aszendent unbekannt)
damit gehöre ich unzweifelhaft zu jenen, de den Altersschnitt des Ensembles in die Höhe treiben.
Wenn es in meiner Familie eine Wiege gegeben hätte, wäre mir die Liebe zur Musik wahrscheinlich in dieselbe gelegt worden, so mussten sich die väterlichen Gene einen anderen Weg suchen, um bei mir durchzuschlagen.
Meine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte ich im Alter von 5 Jahren, als ich die Plattensammlung meiner Mutter samt dazugehörigen Plattenspieler in die Finger bekam. Eine Platte faszinierte mich vom ersten Augenblick an, da das Cover im Gegensatz zu den anderen sehr bunt war. Es handelte sich um die Single „Blue Hawai“ der Big Band von Billy Vaughn, die für ihren einzigartigen Saxophon Sound bekannt war, worauf ich in der Verwandtschaft kundtat: „Des wü i a amoi spün“.
Die nächsten Jahre widmete ich neben der Volksschule vor allem dem beginnenden Austropop und den Anfängen von Ö3. Am Gymnasium geriet ich unter die Fittiche der Musikpädagogin Friederike Pazdera. Dies bedeutete einerseits die Aufnahme in den Schulchor, andererseits wurde meine Mutter anlässlich eines Elternsprechtags mit der Empfehlung konfrontiert: „Der Bua muass unbedingt a Instrument lernen“. Ich ergriff diese Chance und setzte meine 7 Jahre zuvor getätigte Ankündigung (siehe oben) in die Tat um. Mein erstes Instrument: ein silbernes Hohner-Saxophon. Warum ich den darauffolgenden Jahren einen atypisch hohen Verbrauch an Saxophonlehrern hatte, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Mit 16 gründetet ich mit 4 Schulkollegen eine Band/Combo, die sich der Tanzmusik verschrieben hatte. Wurden wir zu Beginn (aus Altersgründen gezwungenermaßen) noch von unserer Eltern zu den diversen Veranstaltungen chauffiert, bedeutete dies in den Jahren darauf, dass am Wochenende nicht nur die Söhne sondern auch meistens auch die Autos weg waren.
Zweites musikalisches Standbein (quasi als Ausgleich zu den doch modernen Rhythmen der Tanzmusik) war die Volksmusik, und zwar in Form eines Männer-Trios („Hamoder Dreigesang“).
Das musikalische Lotterleben endete mit dem Abschluss des Studiums und beruflich bedingter Auflösung der Band. Die darauffolgenden Jahre widmete ich jenen Dingen, die jeder Mann in seinem Leben zumindest einmal gemacht haben sollte: Baum pflanzen, Haus bauen, Kind zeugen, wobei die o. a. Reihenfolge in meinem Fall etwas anders war. Musikalisch war diese Zeit geprägt durch den passiven Genuss von großen Konzertereignissen: Queen, Pink Floyd, Tina Turner, Elton John, Paul McCartney, Joe Cocker, etc.
Bis zu jenem schicksalsträchtigen Tag, als ich in die Hände des Johann Baumgartner geriet, die mich bis zum heutigen Tage nicht mehr losgelassen haben: OLK-Chor, Choriginal, Upper Austrian Gospel Choir. Und jetzt als (vorläufiger) finaler Höhepunkt das „orange“ Ensemble namens b.choired.

Bernhard Hartl

A Obnd vom B. Hartl beim b.choired

Im Februar 2006 hot mein Handy scheppert und es hot mi wer gfrogt, ob i – jo i, da Börni, beim biqueiat midsinga wü. I hob ma docht: !Hans hiaz narrisch, wos woins mit mia?“ De wissn, dss i Klaviaspün kau, owa ned dass i a singa dua, außa vom Gospelchor her.
Und schau is losgaunga. Da Reverend hot in da Prob gfrogt, ob ma beim Knut de Stö dasingan oder ob ma vielleicht a Hüfe brauchn, weil er hätt sunst fia uns a Eselbruck.Na, hob i gsogt, i schmid ma waun daun söwa ane, owa de Stö vagis i eh net. Guat, hat der Reverend gmant, wennst net maxt, dann halt net. Und weu ma daun im Tenor oli verkehrte Notn gsunga haum, deaf ma nu imma net de neichn Numman singa, de da lingan.
Waun vielleicht a nu a Numma mid an fremdländischen Text is, den so goa kana aussprechn kau, sogt der Baumi oft nur: „de ane lies i eich nu voa, daun dammas weg. Des san oft die Texte, an di ma si erinnan kunnt wia mas aussprechn muas, waun ma de Ohrn aufspreitzert und net nur de gaunze Zeit schwätzn tat, wos des Problem is, des dan i oiwei hob. Drum kriag i a oiwei a Klasssenbucheintrogung, weil a maunchmio schwätz, owa es san eh nur Fochgespräche.
Es is dem Revarend wurscht – er schreibt mi ei …
Noch da Prob hasts daun meistns: wo gemma hi? Zum Chinesn? Immer gibt’s an Reis noch da Prob, i mecht amoi in a Fischrestaurant, do gibt’s vielleicht an Hai, der liegat net si im Mogn. Eh wurscht foan ma hoit zum Chinesn, der Kennt uns wengstens schon.
I ren extra schnö zum Auto und foa glei weg, dass i an guatn Parklotz kriag und – wos is – nix frei. Wia i daun bei da Tia eini geh, sitzn schon zwa Typn bei am Tölla A6 und da ane sogt gaunz leise zum aundan: „Is deins durch?“ worauf da aundere ziemlich aubisssn sogt: „na, es is roh, Bert„. I denk ma: „Na gottseidaung, dann was i eh scho, wos i heit net iss… . Owa a Nochspeis wissat i scho: A heiße Liebe, ma des warad wos guats, owa wer waß, ob da Chines im Winter frische Bee’n hat, i glaubs net waun i ehrlich bin! Do iss i liawa nu a flambierte Eiskugel, du is außadem ka rinate Soß dabei, mit der i mi aupotzn kau.
Leider vageht de Zeit beim Chineserer daun oft vü zu schnö und scho san noch anahoib Stund de erstn schu wieder dahi, weis scho miad san oda nu furtgengan. Der Chines hot vom Zoin her a ausgefuchstes System: beim Tisch kaust die Zech mit da Koatn zoin und es geht owa an der Bar bar a, des findst jo nd üwaroi. Und schnölla ois ma schaun kau, löst si der Rudl von Sängern auf und gfreit si scho wieda aufn üwanextn Freitog, weu do is wieder Prob. Voi super he …

Oliver Zehetmayr

Innenarchitekt und Raumakustiker
1993-1998 Chorgemeinschaft Kefermarkt
1998-2001 Kirchenchor Kefermarkt
2003/2004 Upper Austrian Gospel Choir
1998-2006 Sologesang Musikschule Linz und Chor der Musikschule
seit 2006 Sologesang LMS Pregarten und Chor der Musikschule Pregarten

Wolfgang Lichtenwagner

.. nein, in Wahrheit hab ich den Mund nicht immer offen, meistens nur beim Schlussplädoyer,
.. oder beim Radfahren,
.. oder beim Bergsteigen,
.. aber am Liebsten beim Singen!

Gelernt hab ich es (anfangs noch als Sopran) in Kremsmünster, da wars die Klassik, die Matchpraxis mit Toni R. im Domchor, viel in der Romantik, der Feinschliff, die Moderne mit all ihren Klängen und Dissonanzen, hier bei b.c.

Robert Holzer

Beruflich Mechatroniker, Techniker, Forscher.
Das braucht einen privaten künstlerischen Ausgleich als Pianist, Gitarrist, Sänger, Chorleiter und Tänzer.
Spaß macht auch die Kombination in Ton-, Licht- und Videotechnik.
Über viele Jahre haben sich auch schon viele Aktivitäten gesammelt:
b.choired; Pianist mit Chören, Gesangs- und Instrumentalsolisten bei Konzerten, Hochzeiten und Festen; Barpiano, Alegria, Linzer Törtchen, BigBand Bad Hall, Planet Musical, KMC, ExtrActs, Baloo im Dschungelbuch, Phönix Dance Company, Brucknerchor, Domchor, Cantata Kaltenberg, CSN Wien, Jugendchor & Band Herz-Jesu, Kirchenchöre, KonCHORd, …

Othmar Fuchs